Veröffentlichungen und Artikel
Paartherapie und Sexualtherapie
Sexualität und Partnerschaft bewegen uns alle – und doch bleiben sie oft hinter verschlossenen Türen. Hier finden Sie meine Artikel und Kolumnen, die in Magazinen wie zentralplus und diversen Zeitungen veröffentlicht wurden.
Mir ist es wichtig, Themen der Paartherapie und Sexualtherapie greifbar und menschlich zu machen. Statt trockener Ratgeber erwarten Sie:
Konkrete Geschichten:
Einblicke in anonymisierte Fallbeispiele aus meinem Praxisalltag.
Persönliche Einblicke:
Meine Gedanken zu Hürden und Wendepunkten in der Therapie.
Regionale Verankerung:
Erlebnisse aus der Luzerner Altstadt, dem Seetal oder am Zugersee
Stöbern Sie durch die Beiträge und gewinnen Sie einen Eindruck davon, wie ich arbeite und wie wir gemeinsam neue Wege für Ihre Beziehung und Intimität finden können.
Wenn kulturelle Prägungen die Intimität begleiten
In meinem aktuellen Blogbeitrag für zentralplus beleuchte ich ein Thema, das in meiner Praxis in der Zentralschweiz immer wieder auftaucht: Wie tief verwurzelte kulturelle Werte und familiäre Erwartungen unser Erleben von Sexualität und Partnerschaft beeinflussen.
Am Beispiel eines Paares, das zwischen moderner Liebe und traditionellen Prägungen feststeckt, zeige ich auf, dass sexuelle Schwierigkeiten oft weniger mit körperlichem Versagen zu tun haben, sondern vielmehr ein Ausdruck innerer Loyalitätskonflikte sind. Der Text verdeutlicht, dass Intimität kein isoliertes Feld ist, sondern eng mit unserer Biografie und unserem Erbe verwoben bleibt.
In meinem neuen Blogbeitrag erzähle ich die Geschichte von Lukas aus dem Kanton Schwyz, der sich trotz grosser Liebe zu seiner Frau aus der gemeinsamen Intimität zurückzog. Während die Selbstbefriedigung mit Unterstützung von Pornografie einwandfrei funktionierte, blieb die Erektion im Paarkontext oft aus, was eine Spirale aus Unsicherheit, Stress und Scham auslöste.
Hier zeigt sich ein völlig anderes Bild: Lukas hatte gelernt, Erregung fast nur über äussere, visuelle Reize zu generieren, wodurch er den Bezug zu seinem eigenen Körper und seiner Atmung verlor. In unserer Zusammenarbeit in Hünenberg ging es nicht darum, Bewährtes einfach wegzustreichen, sondern sein System schrittweise zu erweitern. Er lernte, seinen Fokus nach innen zu richten, die eigene Fantasie zu aktivieren und gemeinsam mit seiner Frau den Leistungsdruck hinter sich zu lassen.
Vielleicht erkennst du dich in Lukas’ Geschichte wieder. Falls ja, weisst du jetzt: Dein Körper ist nicht kaputt. Er folgt lediglich Mustern, die man verstehen, anpassen und erweitern kann.
In der Luzerner Zeitung bin ich der Frage nachgegangen, warum die sexuelle Lust in langjährigen Beziehungen oft verstummt, obwohl die Liebe noch da ist.
Hier zeigt sich oft ein völlig anderes Bild: Der Körper ist nicht «defekt», sondern reagiert wie ein präziser Seismograf auf die unsichtbare Dynamik in der Partnerschaft. Wenn emotionale Sicherheit fehlt oder die Vorhersehbarkeit den Raum einnimmt, zieht sich der Körper oft als Form des Selbstschutzes zurück.
Statt über das reine «Funktionieren» zu debattieren, lohnt es sich, die Unlust als Wegweiser zu betrachten. Sobald wir Worte für das Schweigen des Körpers finden, sinkt der Stresslevel – und der Weg für echte Begegnungen wird wieder frei.
Den vollständigen Artikel zum Nachlesen finden Sie hier:
Wenn es im Haus plötzlich still wird: Neustart statt Endstation
Das «Empty Nest» trifft viele Paare in der Zentralschweiz wie ein leiser Schock. Wenn die Kinder ausziehen, bricht das schützende System des gemeinsamen Funktionierens plötzlich weg. Man sitzt sich gegenüber und fühlt sich wie Fremde, weil man sich als Liebespaar über die Jahre schlicht abhandengekommen ist.
Doch diese Stille ist keine Fehlfunktion, sondern eine Chance. Es geht indessen darum, die Beziehung neu zu verhandeln und die gegenseitige Neugier wiederzuentdecken: Wer ist der Mensch, der mir heute gegenübersitzt?
Den vollständigen Ratgeber-Artikel aus der Luzerner Zeitung findest du hier:
Ich freue mich, dass ein Beitrag von mir in allen Ausgaben der Luzerner Zeitung erschienen ist. Der Artikel beschäftigt sich mit der Frage, weshalb körperliche Nähe und das Erleben von Intimität heute oft anders wahrgenommen werden als früher. Digitale Reize und der dauerhafte Blick nach aussen beeinflussen, wie Menschen ihren Körper spüren und wie sich Verbundenheit im Alltag gestaltet.
In meiner Arbeit als Paar und Sexualtherapeut begleite ich Menschen dabei, diese Veränderungen besser zu verstehen und Wege zu finden, wieder mehr Zugang zu ihrem eigenen Empfinden zu bekommen. Der vollständige Artikel ist online in der Luzerner Zeitung zugänglich und bietet einen Einblick in diese wichtigen Themen, die viele Paare und Einzelpersonen beschäftigen.
Hier finden Sie den Link zum Online-Artikel: Artikel Luzerner Zeitung
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