Häufig gestellte Fragen zur Paar- und Sexualtherapie

Viele Menschen sind unsicher, was sie in einer Sexual- oder Paartherapie erwartet. Vielleicht fragen Sie sich, ob Ihr Anliegen „normal“ ist, wie eine Sitzung abläuft oder ob es überhaupt das Richtige für Sie ist.

Diese FAQ-Seite gibt Ihnen Antworten auf die häufigsten Fragen – einladend, informativ und ohne Tabus. Mein Ziel ist es, Unsicherheiten abzubauen und Ihnen Lust auf Veränderung und neue Erfahrungen zu machen. Sexualität ist ein Lernfeld – und manchmal hilft es, sich Unterstützung zu holen.

Falls Ihre Frage hier nicht beantwortet wird, zögern Sie nicht, mich direkt zu kontaktieren.

1. Was passiert in einer Paar- und Sexualtherapie?

In der Therapie geht es darum, Ihre individuellen oder gemeinsamen Anliegen in einem geschützten Rahmen zu besprechen. Wir arbeiten daran, Blockaden zu lösen, neue Perspektiven zu entdecken und mehr Leichtigkeit in Ihr sexuelles oder partnerschaftliches Erleben zu bringen. Dabei geht es nicht um „richtig oder falsch“, sondern darum, was für Sie beide passt.

2. Muss ich mit meinem Partner oder meiner Partnerin kommen?

Nein, eine Sexual- oder Paartherapie kann auch alleine sehr hilfreich sein. Viele Themen betreffen das eigene Erleben und können individuell bearbeitet werden. Wenn es um Paardynamiken geht, kann es jedoch sinnvoll sein, den Prozess gemeinsam zu durchlaufen.

3. Was, wenn mir das Reden über Sexualität unangenehm ist?

Das ist völlig normal! Viele Menschen sprechen selten offen über ihre Sexualität. Ich schaffe einen sicheren und wertfreien Raum, in dem Sie in Ihrem Tempo über Ihre Anliegen sprechen können. Oft wird das Reden mit der Zeit leichter und sogar befreiend.

4. Geht es in der Therapie um Übungen oder nur um Gespräche?

Das hängt ganz von Ihrem Anliegen ab. Neben Gesprächen arbeite ich mit körperorientierten Methoden aus dem Modell Sexocorporell, die helfen, die eigene Wahrnehmung zu verbessern. Übungen zur Körperwahrnehmung können wertvoll sein, sind aber immer freiwillig.

5. Ist Sexualtherapie nur für Menschen mit Problemen?

Nein! Viele Menschen nutzen Sexual- und Paartherapie nicht erst, wenn es Schwierigkeiten gibt, sondern um ihre Sexualität bewusster zu erleben oder ihre Beziehung weiterzuentwickeln.

6. Welche Themen kann ich in der Therapie ansprechen?

Alles, was mit Sexualität, Partnerschaft und Intimität zu tun hat, z. B.:

  • Lustlosigkeit oder Lustunterschiede
  • Körperwahrnehmung und Selbstvertrauen
  • Orgasmus- oder Erregungsprobleme
  • Kommunikationsschwierigkeiten in der Partnerschaft
  • Unterschiedliche Bedürfnisse und Vorlieben
  • Umgang mit Erektions- oder Orgasmusproblemen

7. Was, wenn mein Problem körperlich bedingt ist?

Sexualität ist ein Zusammenspiel aus Körper und Geist. Auch wenn medizinische Ursachen vorliegen, kann eine Sexualtherapie helfen, besser mit Herausforderungen umzugehen, Alternativen zu entdecken und neue Wege zu finden. Ich arbeite bei Bedarf mit Fachärzt:innen oder anderen Therapeut:innen zusammen.

8. Ist Sexualtherapie auch für Singles sinnvoll?

Ja, absolut! Sexualität betrifft nicht nur Paare. Singles können ihre eigene Sexualität erkunden, Ängste abbauen oder sich auf zukünftige Beziehungen vorbereiten.

9. Wie lange dauert eine Therapie?

Das ist individuell. Manche Anliegen lassen sich in wenigen Sitzungen klären, andere brauchen mehr Zeit. Ein erster Schritt ist oft, ein oder zwei Sitzungen auszuprobieren und dann gemeinsam zu entscheiden, wie es weitergeht.

10. Muss ich mich in der Therapie ausziehen oder gibt es Berührungen?

Nein. Sexualtherapie ist ein Gesprächs- und Körperwahrnehmungsprozess, aber keine körperliche Behandlung. Übungen zur Wahrnehmung können vorgeschlagen werden, aber diese finden ausschließlich im geschützten Rahmen Ihres Alltags statt.

11. Was ist das Sexocorporell-Modell?

Sexocorporel ist ein wissenschaftlich fundierter Ansatz, der zeigt, dass sexuelle Lust lernbar ist. Er verbindet Körperwahrnehmung, Emotionen und Gedanken und hilft dabei, Blockaden zu lösen und ein erfüllteres Erleben zu ermöglichen.

12. Ich bin unsicher, ob Sexualtherapie das Richtige für mich ist. Was tun?

Diese Unsicherheit ist völlig verständlich. Ich biete ein unverbindliches Erstgespräch an, in dem Sie all Ihre Fragen stellen können. Danach können Sie in Ruhe entscheiden, ob und wie Sie weitermachen möchten.

13. Ich schäme mich für mein Problem – was, wenn ich verurteilt werde?

Scham ist ein häufiges Thema, aber in der Therapie gibt es keine Tabus. Es gibt kein „richtig“ oder „falsch“, sondern nur individuelle Erfahrungen. Mein Ziel ist es, einen Raum zu schaffen, in dem Sie sich sicher fühlen und offen sprechen können.

14. Ist die Therapie auch für homosexuelle oder queere Paare geeignet?

Ja, natürlich! Sexualität ist vielfältig, und ich arbeite mit Menschen aller sexuellen Orientierungen und Identitäten. Alle Anliegen sind willkommen.

15. Wie läuft die Terminvereinbarung ab?

Sie können einfach über meine Website oder per Email einen Termin vereinbaren. Das erste Gespräch dient dazu, Ihr Anliegen zu verstehen und gemeinsam zu besprechen, welche nächsten Schritte für Sie sinnvoll sein könnten.

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